Rettungskette Forst

12.06.2017: Wichtige Rettungspunkte für den Notfall

Waldarbeit ist trotz aller Fortschritte beim Arbeitsschutz eine äußerst gefährliche Tätigkeit. Bei forstlichen Arbeiten kommt es in Bayern zu mehreren tausend Unfällen pro Jahr. Die Unfälle sind nicht selten schwerwiegend und erfordern schnellste notärztliche Versorgung. Da sich diese Unfälle in aller Regel in wenig erschlossenen Gebieten ereignen und diese Orte in einer Notfallsituation verbal oft schwer zu beschreiben sind, finden Rettungskräfte den Unfallort häufig nicht selbständig. In den überwiegenden Fällen ist es notwendig, die Rettungskräfte durch Dritte zum Unfallort zu führen.

Dazu sind eindeutige Treffpunkte für Kontaktpersonen und Rettungsdienst sehr wichtig. Die Bayerische Forstverwaltung hat deshalb seit Juni 2013 bayernweit sog. „Rettungstreffpunkte“ eingerichtet.

Für den Notfall ist entscheidend, dass die Waldbesitzer die für sie einschlägigen Rettungstreffpunkte kennen. Die Karte mit den örtlichen Rettungspunkten, die durch grüne Kreuzzeichen markiert sind, ist nachfolgend beigefügt. Die Unterlagen liegen auch im Rathaus Bernried aus und können eingesehen werden.

Im Bereich Bernried, Edenstetten und Egg und Umgebung sind folgende Rettungspunkte eingerichtet worden:
DEG 1016 Rieth
DEG 1019 Faßlehen
DEG 1020 Edenstetten Sportplatz
DEG 1021 Böbrach
DEG 2006 Gmeinbühl, Bushäuschen
DEG 2010 Rindberg
DEG 2014 Kreisstraße DEG 3, Abzweigung Zellberg
DEG 2015 Kreisstraße DEG 3, Abzweigung Buchet
DEG 2017 Amtsfleck
DEG 2018 Medernberg
DEG 2004 Tradelsöhren
DEG 2020 Kreisstraße DEG 2, Abzweigung Außerirlach
DEG 2021 Kleinböbrach
DEG 2022 Kohlpoint
DEG 2023 Schneideried

Nähere Informationen zu den Rettungspunkten unter www.rettungskette-forst.de